Wer sind wir ?

Wir sind ein Zentrum für Kinder und Jugendliche, die nach geltenden Vorschriften als nicht bildungsfähig eingestuft worden sind. Bildungsunfähigkeit bedeutet, dass die Kinder/Jugendlichen in Kyrqyzstan keinerlei Über uns öffentliche Förderungen für Kindergarten, Schule und entsprechende Therapien erhalten und nicht in die Gesellschaft integriert werden.

Mit diesen Kindern und Jugendlichen wird heilpädagogisch, mit Elementen der Waldorfpädagogik, der Pädagogik von Janusz Korczak und anderen Therapieformen gearbeitet, so dass im Laufe der Zeit die Hälfte der "Bildungsunfähigen" in staatliche Einrichtungen wechseln können. Im Kindergarten wird integrativ gearbeitet, d. h. Kinder von Mitarbeitern, Geschwister und Nachbarn können aufgenommen werden.
Da die Anzahl von mehrfach- und schwerstbehinderten Kindern stark angestiegen ist, beschränkt sich die Integration immer mehr auf eine Mischung von unterschiedlich behinderten Kindern. Ümüt-Nadjeschda ist Mitglied im UNESCO-Programm für Assoziierte Schulen. Und ein Teil der Nadjeschdakinder konnte im Laufe ihrer Schulzeit in Normalschulen übergehen.

So haben 3 von 12 als "nichtbildungsfähig" eingestufte ehemaligen Nadjeschdakinder der "Gründerklasse" an der Universität. 3 Schüler von Nadjeschda haben nach der 11. Klasse das staatliche Abschlussexamen extern in einer Universität abgelegt. Zwei ehemalige Nadjeschdakinder haben Stipendien in die USA erhalten. Eine Studentin und ehemalige Schülerin von Nadjeschda ist heute stellvertretende Vorsitzende der "Assoziation der Eltern behinderter Kinder in Kiyrqyzstan". 
Im Sommer 2006 fand erstmalig ein Ehemaligen-Treffen der Schüler, die 1993 in die erste Klasse gekommen sind, statt.

Über unsÜber unsÜber uns
Auf den Fotos sind zwei ehemalige Schülerinnen Seinep und Ukei, so wie sie 1992 als Kinder und 2006 als junge Mädchen aussehen, abgebildet.

In den letzten Jahren sind für begrenzte Zeiträume noch Straßenkinder hinzugekommen.

Das Zentrum versteht sich als große Familie, in der das Wohl der Kinder und ihr Umfeld im Vordergrund stehen.

Behinderungen unserer Kinder und Jugendlichen

  • Downsyndrom
  • Glasknochen
  • Kinderparalyse
  • schwere Entwicklungsstörungen
  • Muskeldystrophien
  • Schäden durch Radioaktivität (Tschernobyl)
  • Autismus
  • Unfallschäden
  • Hydrocephalus
  • Spinabifida.

Finanzierung des Zentrums

Das Zentrum finanziert sich zum größten Teil durch Spenden, die aus dem deutschsprachigen Raum kommen. Ein Drittel der laufenden Kosten bringen die Eltern auf. Entweder in Form von Geld oder durch Arbeit im Zentrum. Unterstützung kommt inzwischen auch aus der Bevölkerung in Form von Sach- oder Geldspenden. Projekte, wie z.B. das 'Heilpädagogische Seminar' oder größere Renovierungsarbeiten, die über die laufenden Kosten hinausgehen, werden durch besondere Einzelspenden oder durch internationale Organisationen wie z.B. UNICEF, die Soros-Foundation usw. gezielt gefördert.

 

Referenzen

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